Natur- und Biokosmetik

Sehen Sie bei »Bio«-Kosmetik ganz genau hin!

In der Kosmetik sind die Begriffe »Bio« und »Öko« gesetzlich nicht geschützt − ebenso wenig wie Begriffe »Natur-kosmetik« oder »Naturfarben«. Diese Begriffe besitzen keinerlei Aussage. Es gibt keine gesetzlichen Vorgaben für die Bio-Kennzeichnung der Kosmetika.

Jedes Produkt darf als Naturkosmetik bezeichnet werden, sobald es beispielsweise einen Tropfen Aloe Vera enthält. Denn Aloe Vera ist ein natürlicher Rohstoff. Völlig unbeachtet bleibt dabei, ob die übrigen Bestandteile des Produkts lediglich aus Stoffen der Erdölindustrie und Wasser bestehen.
Ebenfalls häufig sind auf der Verpackung Bilder von Aloe Vera-Blättern, Blüten oder »Bio«-Granatäpfel abgebildet. Diese sollen zum Kauf anregen, sind allerdings oftmals nicht im Produkt enthalten. Dies entspricht einer (gezielten) Irreführung des Verbrauchers.

Verbraucher-Täuschung durch falsche »Natur«kosmetik

In falschen »Naturkosmetik«-Produkten finden sich selbst umstrittene Stoffe wie UV-Filter (Octocrylene) und chemische Konservierungsstoffe (Parabene). Diese Stoffe sind nicht natürlichen Ursprungs und dürfen in echter Naturkosmetik nicht enthalten sein. Viele Hersteller möchten allerdings den Trend zur Naturkosmetik für sich nutzen und werben daher mit »natürlichen« Produkten, in denen lediglich ein Bruchteil natürlicher Stoffe enthalten ist.

Achten Sie daher besonsers im Bereich der Kosmetik auf anerkannte Gütesiegel, um echte Natur- und Biokosmetik zu erhalten.

Definition: Biokosmetik – Naturkosmetik – Drogeriekosmetik

Biokosmetik

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enthält mindestens 95 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und/oder aus kontrollierter Wildsammlung. Es werden sanfte Verarbeitungsmethoden angewandt und rein natürliche Zutaten verarbeitet.

Naturkosmetik

beinhaltet rein natürliche Zutaten, also pflanzliche, mineralische und tierische Bestandteile. Davon ausgeschlossen sind alle künstliche Inhaltsstoffe, wie gesundheitsgefährdende Aluminiumverbindungen und Bestandteile, die durch chemische Verfahren aus Erdöl hergestellt werden (Parabene, Paraffine usw.). Es werden sanfte Verarbeitungsmethoden angewandt. Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau werden bevorzugt, müssen aber nicht enthalten sein.

Drogerie- und Industriekosmetik

enthält konventionelle, synthetische Zutaten, die durch chemische Verfahren aus Erdöl hergestellt werden, wie beispielsweise Parabene und Paraffine. Künstliche Konservierungs-, Duft- und Farbstoffe sowie teilweise gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe kommen zum Einsatz.

Naturkosmetik

beinhaltet rein natürliche Zutaten, also pflanzliche, mineralische und tierische Bestandteile. Davon ausgeschlossen sind alle künstliche Inhaltsstoffe, wie gesundheitsgefährdende Aluminiumverbindungen und Bestandteile, die durch chemische Verfahren aus Erdöl hergestellt werden (Parabene, Paraffine usw.). Es werden sanfte Verarbeitungsmethoden angewandt. Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau werden bevorzugt, müssen aber nicht enthalten sein.

Anerkannte Gütesiegel garantieren Ihnen echte Natur- und Biokosmetik

In echter Naturkosmetik mit anerkanntem Gütesiegel ist der Einsatz umstrittener Inhaltsstoffe verboten. Darüber hinaus sind unter anderem Erdölprodukte, billige tierische Inhaltsstoffe (häufig Schlachtabfälle) und synthetische Konservierungs-, Duft- und Farbstoffe verboten.

Zudem ist sichergestellt, dass die Inhaltsstoffe tatsächlich aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen und keine radioaktive Bestrahlung angewandt wurde, die beispielsweise zur Entkeimung der verwendeten Rohstoffe dient.

Tipps zur täglichen Pflege

Folgende Begriffe sind gesetzlich nicht geschützt. Sie sind reines »Greenwashing« – kein BIO:

  • Am gesündesten für die Haut des Gesichtes ist es, möglichst keine Creme zu verwenden.
  • Wenn Sie Cremes, Lotionen oder ähnliches verwenden möchten: Suchen Sie sich eine gute Creme und lassen Sie alle anderen Werbeprodukte links liegen.
  • Am wichtigsten für Haut und Haare ist eine gesunde Lebensweise und Ernährung. Gehen Sie an die frische Luft, bewegen Sie sich regelmäßig und gönnen Sie sich gesunde sowie gesund produzierte Lebensmittel.

Empfehlenswerte Marken:

Die Pioniere der Naturkosmetik sind Marken wie:

Diese Firmen stellen seit 1979 mit großem Engagement auch tierversuchsfreie Kosmetik nach den strengen Richtlinien des Deutschen Tierschutzbundes e.V. her. Weitere Informationen finden Sie unter Siegel gegen Tierversuche.

  • Primavera life
  • Martina Gebhardt
  • Maienfelser
  • ATHANOR
  • Stephanie Faber
  • Sanoll Biokosmetik
  • Styx Naturkosmetik

Siegel erleichtern Ihnen das Erkennen echter Natur- und Biokosmetika

Nachfolgend zeigen wir Ihnen die wichtigsten Siegel bezüglich Natur- und Biokosmetik:

Siegel für Natur- oder Biokosmetik garantieren Ihnen natürliche Inhaltsstoffe wie Öle, Wachse, Kräuterextrakte und ätherische Öle. Diese unterstützen die Haut in ihren Funktionen und halten sie gesund. Kontrolliert biologisch erzeugte Zutaten werden für Naturkostmetik bevorzugt − für Biokosmetik sind sie vorgeschrieben.

Gibt es biologisch erzeugtes Wasser?

Wasser und Mineralien sind prinzipiell nicht »biofähig«. Nur Produkte, die landwirtschaftlich anbaubar sind, können »biologisch« produziert werden.

In Bio-Kosmetik werden die Anteile des Wassers und der Mineralien daher aus dem prozentualen Anteil der biologisch erzeugten Inhaltsstoffe heraus gerechnet. Auf diese Weise wird verhindert, dass der ausgelobte Bioanteil eines Produktes gezielt erhöht werden kann. Würde Wasser als natürlicher Rohstoff extra ausgelobt werden, entspräche dies einem Instrument des »Greenwashing«. Denn Wasser ist zur Herstellung jeder Kosmetik notwendig.

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Bitte beachten Sie,
dass Produkte der Naturkosmetik tierische Stoffe aus konventioneller Haltung enthalten dürfen. Die Richtlinien der Naturkosmetik verlangen nicht, dass Tiere kontrolliert biologische und artgerecht gehalten werden. Unterstützen Sie daher vegane Naturkosmetik – erkenntlich an Siegel für tierfreundliche Kosmetik.

Oder gönnen Sie sich und der Umwelt echte Biokosmetik:

Demeter − Demeter e.V.

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Als ältester Öko-Anbauverband ist Demeter seit 1924 der Vorreiter der Bio-Branche. Darüber hinaus stellt Demeter die mit Abstand strengsten Anforderungen an den ökologischen Landbau und die Wildsammlung.

Demeter-Betriebe arbeiten nach biologisch-dynamischer Wirtschaftsweise nach Rudolf Steiner, d. h. sie arbeiten auf der Grundlage anthroposophischer und wissenschaftlicher Menschen- und Naturerkenntnis. Die Erde und den Betrieb verstehen sie als lebendigen Organismus. Demeter-Landwirte leisten folglich weit mehr als andere Kosmetik-Siegel verlangen.

Greensurance®-Meinung: Greensurance® empfiehlt Demeter als das strengste Siegel für zertifizierte Biokosmetik. Demeter stellt höchste Anforderungen an die Herstellung und Verarbeitung seiner Produkte und produziert alle Kosmetika in Bio-Qualität. Gönnen Sie sich die gesunde und nachhaltige Pflege mit Demeter-Biokosmetik.

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Vergabekriterien nach Demeter

Inhaltsstoffe
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  • 100 % natürliche Inhaltsstoffe
  • Mindestens 95 % der Inhaltsstoffe müssen kontrolliert biologischen Ursprungs sein. Konventionelle Substanzen sind in Ausnahmefällen bis zu einem Anteil von höchstens 5% erlaubt.
  • Rohstoffe aus Wildsammlung müssen gemäß EU-Öko-VO 834/2007 und EU-Öko-VO 889/2008 zugelassen sein. Auf Antrag an den Demeter e.V. dürfen maximal 2 % im fertigen Produkt aus einer kleineren Wildsammlung mit gut dokumentierter und geringer Sammelhäufigkeit (höchstens einmal jährlich) zugelassen werden.
  • Gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe und Inhaltsstoffe, die mit Hilfe von Gentechnik hergestellt wurden, sind verboten.
  • Keine Zutaten auf Basis der Erdölchemie (Parabene, Paraffine, PEG etc.).
  • Keine synthetischen Duftstoffe und Farbstoffe, synthetische Fette und Öle.
  • Keine Rohstoffe, die aus toten Tieren gewonnen wurden (z.B. Fette, tierisches Kollagen oder Frischzellen).

Verarbeitungsmethoden

  • Nur sanfte Herstellungsmethoden sind erlaubt − prinzipiell alle üblichen, traditionellen mechanischen und biologischen Verfahren (z.B. Dampfdestillation, Trocknen, Zerkleinern etc.).
  • Nanotechnologie ist verboten.
  • Radioaktive Bestrahlung ist verboten. − Anwendungsbeispiel: Keimabtötung der Endprodukte sowie der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe.
  • Tierversuche am Endprodukt sind verboten. Rohstoffe, die bereits vor 1998 am Markt waren und in Demeter-Produkten verwendet wurden, sind davon ausgenommen (Tierversuche am Endprodukt sind hier erlaubt).
    Ebenso vom Verbot der Tierversuche ausgenommen sind Zutaten, die nach dem 01.01.1998 von Dritten getestet wurden.
  • Direkte Umwelteinflüsse wie elektromagnetische Felder sollten vermieden und negative Effekte auf ein Minimum beschränkt werden.

Der Demeter-Standard ist in 3 Qualitätsstufen erhältlich

Demeter Produkte mit mindestens 90 % der Zutaten in Demeter-Bio-Qualität (z.B. „Demeter Hautcreme“)

  • Mindestens 90 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe müssen aus kontrolliert biologisch-dynamischer Landwirtschaft nach Demeter stammen.
  • Maximal 10 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe dürfen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft nach EU-Öko-Verordnung stammen, wenn sie nachweislich nicht in Demeter-Qualität verfügbar sind.
  • Die namensgebende Zutat hat Demeter-Bio-Qualität.
  • Alle übrigen nicht-landwirtschaftlichen Zutaten müssen in der Positivliste gelistet sein.

Das Demeter Markenbild kann für diese Produkte auf der Vorderseite der Verpackung verwendet werden.

Produkte mit weniger als 90 % und mindestens 66 % der Zutaten in Demeter-Bio-Qualität

  • Mindestens 66 % aber weniger als 90 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe müssen aus kontrolliert biologisch-dynamischer Landwirtschaft nach Demeter stammen.
  • Mittels einer Fußnote * in der Zutatenliste muss klar gekennzeichnet werden, dass:
    * Zutat »In Umstellung auf Demeter« oder »aus ökologischem Landbau«, oder »dieses Produkt enthält zwischen 66 % und 90% Demeter-Bio-Zutaten«.
  • Die namensgebende Zutat hat Demeter-Bio-Qualität.
  • Die übrigen Zutaten landwirtschaftlichen Ursprungs können EU-Bio-zertifiziert sein, wenn sie nachweislich in Demeter-Qualität nicht verfügbar sind.
  • Es muss eine Ausnahmegenehmigung von Demeter e.V. erteilt worden sein.
  • Alle nicht-landwirtschaftlichen Zutaten müssen in der Positivliste gelistet sein.

Das Demeter-Markenbild kann für diese Produkte auf der Vorderseite der Verpackung verwendet werden.

Demeter- oder Biodynamische Zutaten in einem Produkt mit weniger als 66 % der Zutaten in Demeter-Bio-Qualität

Deklaration der einzelnen Demeter-Zutat im Produktnamen (z.B. »Rosenöl aus Demeter-Rosen«)

  • Mindestens 50 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe müssen aus kontrolliert biologisch-dynamischer Landwirtschaft nach Demeter stammen.
  • Mindestens 90 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe müssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft nach EU-Öko-Verordnung stammen.
  • Das Wort »Demeter« oder »Biodynamisch« darf nur in Verbindung mit der jeweiligen Zutat verwendet werden (z.B. »Demeter-Rosen«).
  • Die namensgebende Zutat (z.B. Rosen) hat Demeter-Bio-Qualität.
  • Das Produkt muss die Demeter-Vergabekriterien mit der Ausnahme von einer oder mehrerer Zutaten aus nicht-landwirtschaftlicher Herkunft erfüllen.
  • Alle Zutaten müssen natürlich sein, d.h. synthetische Stoffe aus Erdöl sind verboten.

Das Demeter Markenbild kann bei dieser Qualitätsstufe nicht auf der Verpackung verwendet werden.

Ausnahmen für konventionelle Zutaten werden streng kontrolliert:
Wenn eine landwirtschaftliche Zutat weder in biodynamischer (Demeter-Bio) noch in zertifizierter EU-Bio-Qualität verfügbar ist, kann diese Zutat unter folgenden Bedingungen in konventioneller Qualität verwendet werden:

  1. Schriftlicher Nachweis über die Nichtverfügbarkeit von drei Lieferanten.
  2. Umfassende Rückstandsanalysen, welche sich an den Werten des Bundesverbandes Naturkost Naturwaren e.V. (BNN) orientieren.
  3. Die Menge darf 5 % der gesamten Rezeptur nicht überschreiten.

Zur Webseite des Demeter e.V.

EcoCert − EcoCert Inspektions- und Zertifizierungsstelle für nachhaltige Entwicklung

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EcoCert ist ein international tätiges Inspektions- und Zertifizierungsunternehmen für ökologische Produkte, das im Jahr 1991 gegründet wurde. Der Sitz des Unternehmens liegt in Frankreich. Schwerpunkt der Zertifizierung und Kontrolle sind Bio-Lebensmittel. Seit 2002 zertifiziert EcoCert kontrollierte Natur- und Biokosmetik. Darüber hinaus prüft EcoCert Wasch- und Reinigungsmittel sowie Textilien.

Greensurance®-Meinung: EcoCert kennzeichnet natürliche Kosmetik-produkte und verbietet Inhaltsstoffe der Nanotechnologie. Die beiden Versionen des EcoCert-Siegels für Natur- und Biokosmetik ermöglichen die eindeutige Unterscheidung der Qualitätsstufen. Bevorzugen Sie Naturkosmetik, besser noch Biokosmetik, mit EcoCert-Siegel.

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Vergabekriterien nach EcoCert

Inhaltsstoffe

  • Mindestens 95 % der gesamten Inhaltsstoffe müssen natürlichen Ursprungs sein. Synthetische Substanzen sind bis zu einem Anteil von 5 % erlaubt.
  • Gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe und Inhaltsstoffe, die mit Hilfe von Gentechnik hergestellt wurden, sind verboten.
  • Keine Rohstoffe auf Basis der Erdölchemie (Parabene, Paraffine, PEG etc.).
  • Keine synthetischen Duftstoffe und Farbstoffe, synthetische Fette und Öle.
  • Einsatz tierischer Rohstoffe nur von lebenden Tieren, z.B. Milch, Honig usw.
  • Keine Rohstoffe, die aus toten Tieren gewonnen wurden (z.B. Fette, tierisches Kollagen oder Frischzellen).

Verarbeitungsmethoden

  • Nur sanfte Herstellungsmethoden sind erlaubt – neben physikalischen Verfahren sind ausgewählte chemische Verfahren erlaubt.
  • Radioaktive Bestrahlung ist verboten. − Anwendungsbeispiel: Keimabtötung der Endprodukte sowie der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffen.
  • Nanotechnologie ist verboten.
  • Anwendung umweltfreundlicher Verfahren ist vorgeschrieben.
  • Tierversuche am Endprodukt sind verboten.

Der EcoCert-Standard ist in 2 Qualitätsstufen erhältlich

Die eindeutige Deklaration der beiden Qualitätsstufen durch den Wortlaut »Biokosmetik« oder »Naturkosmetik« ermöglicht Ihnen eine klare Erkennung und Entscheidung:

ECOCERT BiokosmetikBiokosmetik

  • Mindestens 95 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe müssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen.
  • Mindestens 10 % des Gewichtes aller Inhaltsstoffe müssen aus ökologischer Landwirtschaft stammen.

 

 

 

ecocert-naturkosmetik 1Naturkosmetik

  • Mindestens 50 %der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe müssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen.
  • Mindestens 5 % des Gewichtes aller Inhaltsstoffe müssen aus ökologischer Landwirtschaft stammen.

 

Ist EcoCert eine staatlich anerkannte Zertifizierungsstelle?

Für Lebensmittel führen staatlich anerkannte Öko-Kontrollstellen die Bio-Zertifizierungen durch. Da EcoCert neben Natur- und Biokosmetik vor allem Lebensmittel zertifiziert, ist EcoCert als staatliche Zertifizierungsstelle anerkannt.
Da kosmetische Inhaltsstoffe nicht unter die Lebensmittel-Öko-Verordnung (EU-Öko-Verordnung) fallen, kann EcoCert für den Bereich der Kosmetik von Amts wegen nicht staatlich zugelassen werden. Dies betrifft EcoCert gleichermaßen wie alle anderen Zertifizierungsstellen für Natur- und Biokosmetik, z.B. EcoControl. Die Zertifizierungsstelle EcoCert vergibt das EcoCert-Siegel.

Zur Webseite der EcoCert Group

NaTrue – The International Natural and Organic Cosmetics Association Aisbl

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Im Jahr 2007 schlossen sich mehrere europäische Hersteller von Natur- und Biokosmetik zusammen und gründeten den Naturkosmetikverband NaTrue. Seinen Sitz hat der Verband in Belgien, Brüssel. Das NaTrue-Siegel ist ein internationaler Standard für Natur- und Biokosmetik. Folglich unterliegt ein NaTrue-zertifiziertes Produkt in Neuseeland exakt denselben Vergabekriterien und Kontrollen wie in Deutschland. In Deutschland ist das Siegel weit verbreitet und in zahlreichen Geschäften erhältlich.

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Vergabekriterien nach NaTrue

Inhaltsstoffe

  • 100 % natürliche, sowie gewisse naturidentische und naturnahe Rohstoffe.
  • Rohstoffe aus Wildsammlung müssen den Kriterien der EU-Öko-Verordnung entsprechen.
  • Gentechnisch veränderte Inhaltsstoffe und Inhaltsstoffe, die mit Hilfe von Gentechnik hergestellt wurden, sind verboten.
  • Keine Rohstoffe auf Basis der Erdölchemie (Parabene, Paraffine, PEG etc.).
  • Keine synthetischen Duftstoffe und Farbstoffe, synthetische Fette und Öle.
  • Keine Rohstoffe von toten Wirbeltieren.

Verarbeitungsmethoden

  • Nur sanfte Herstellungsmethoden sind erlaubt. – Es werden lediglichphysikalische Verfahren unter Verwendung der von NaTrue zugelassenen Extraktions- und Aufreinigungsmittel sowie der im Bedarfsfall zugelassenen Mittel zur Einstellung des pH-Werts erlaubt.
    Darüber hinaus sind enzymatische und mikrobiologische Verfahren zulässig, soweit ausschließlich in der Natur vorkommende Enzyme oder Mikroorganismen verwendet werden.
  • Nanotechnologie ist nicht verboten.
  • Radioaktive Bestrahlung ist verboten. − Anwendungsbeispiel: Keimabtötung der Endprodukte sowie der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffen.
  • Keine Tierversuche am Endprodukt laut offiziellen gesetzlichen Regelungen und REACH (EU-Verordnung 1907-2006).

Der NaTrue-Standard ist in 3 Qualitätsstufen erhältlich

Biokosmetik (ehemals 3 Sterne)

  • Mindestens 95 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe müssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und/oder kontrollierter Wildsammlung stammen.
  • Die restlichen Inhaltsstoffe müssen natürlichen, ggf. naturnahen, Ursprungs sein. Das Produkt enthält (bezogen auf die Gesamtformulierung) mindestens 20 % chemisch unveränderte Naturstoffe und maximal 15 % naturnahe Stoffe.

Naturkosmetik mit Bioanteil (ehemals 2 Sterne)

 

  • Mindestens 70 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe müssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und/oder kontrollierter Wildsammlung stammen.
  • Die restlichen Inhaltsstoffe müssen natürlichen, ggf. naturnahen, Ursprungs sein. Das Produkt enthält (bezogen auf die Gesamtformulierung) mindestens 15 % chemisch unveränderte Naturstoffe und maximal 15 % naturnahe Stoffe.

 

Naturkosmetik  (ehemals 1 Stern)

  • Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft sind erwünscht, aber nicht vorgeschrieben.
  • Welche einzelnen Inhaltsstoffe des Produktes aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen, ist an dem Sternchen * mit zugehöriger Fußnote in der Zutatenliste erkennbar.
  • Die Inhaltsstoffe müssen natürlichen, ggf. naturnahen, Ursprungs sein. Das Produkt enthält (bezogen auf die Gesamtformulierung) mindestens 1 % chemisch unveränderte Naturstoffe und maximal 85 % naturnahe Stoffe.

 

Wie erkenne ich, welche Qualitätsstufe mein Produkt erfüllt?

natrue stufen neu wortlautNaTrue empfiehlt, die drei verschiedenen Qualitätsstufen durch den Wortlaut der jeweiligen Stufe zu kennzeichnen. Das Bild rechts zeigt die mögliche Darstellung. Diese Kennzeichnung ist allerdings nicht verpflichtend.

Ist das NaTrue-Siegel ohne Wortlaut abgebildet, kann der Verbraucher die Qualitätsstufe nicht mit bloßem Auge erkennen. Im Internet können Sie sich über die Qualitätsstufe des Produktes erkundigen und weitere Informationen über die Hersteller-Marke, deren Philosophie und eventuelle Projekte einsehen. Zu den Informationen gelangen Sie über die Produktsuche NaTrue
(»Suche nach bestimmtem Produkt«).

Um das Nachschlagen im Internet zu vereinfachen, werden immer mehr Produkte mit einem Quick-Respons(QR)-Code bedruckt. Mithilfe eines internetfähigen Handys kann sich der Verbraucher direkt im Geschäft über die Zertifizierungsstufe des Produkts informieren.

 

 

Geht das nicht einfacher?

natrue stufen alt sterneUrsprünglich waren die NaTrue-zertifizierten Produkte transparent gekennzeichnet. Die drei Zertifizierungsstufen wurden mithilfe von Sternen dargestellt: Ein Stern entsprach Naturkosmetik, zwei Sternen entsprachen Naturkosmetik mit Bioanteil und drei Sterne der Biokosmetik.
Diese Kennzeichnung wurde im Jahr 2010 abgeschafft. Alte Verpackungen mit Sternen-Kennzeichnung können innerhalb einer Übergangsphase von vier Jahren im Umlauf bleiben. Die Einteilung der drei Qualitätsstufen ist von der Abschaffung der Sternen-Kennzeichnung unberührt und bleibt beibehalten.

Bedingungen der Siegel-Vergabe

  • Zwecks Vermeidung von »Greenwashing« müssen mindestens 75 % einer Produktlinie die Anforderungen von NaTrue erfüllen.
  • Das NaTrue-Zertifikat hat eine Gültigkeit von zwei Jahren. Danach muss neu kontrolliert werden.
  • Zur Zertifizierung werden jeweils zwei Kontrollen vorgenommen: Die Kontrolle der Basisdokumentation für jedes Produkt, sowie die alle zwei Jahre stattfindende Kontrolle der Produktionsanlagen vor Ort.
  • Die Zertifizierung von Produkten nach den NaTrue-Kriterien ist unabhängig von einer Mitgliedschaft bei NaTrue bzw. bei anderen Institutionen möglich.

Zur Webseite der NaTrue

Kontrollierte Natur-Kosmetik (BDIH) –  Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen (BDIH)

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Der BDIH-Standard wurde im Jahr 2001 vom Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V. (BDIH) als deutsches Siegel für kontrollierte Naturkosmetik eingeführt. Es ist hierzulande weit verbreitet.

Greensurance®-Meinung: Zum Schutz der Umwelt empfiehlt Greensurance® echte Biokosmetik. Bevorzugen Sie daher die höchste Qualitätsstufe des BDIH-Siegels (Biokosmetik). Diese erkennen Sie an der Kombination des BDIH-Siegels mit dem Wort »Bio« im Produktnamen. Beachten Sie allerdings, dass Grüne Gentechnik und Nanotechnologie nicht verboten sind.

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Vergabekriterien nach BDIH-Siegels

Inhaltsstoffe

  • 100 % natürliche Inhaltsstoffe
  • 15 ausgewählte pflanzliche Rohstoffe müssen aus zertifiziertem ökologischem Ausgangsmaterial stammen, wenn Sie im Produkt enthalten sind (Anlage 1 der BDIH-Richtlinie).
  • Genetisch veränderte Inhaltsstoffe sind möglich. Die Inhaltsstoffe, die garantiert nicht gentechnisch verändert sind, erkennen Sie am Sternchen * für Zutaten aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft nach EU-Öko-Verordnung.
  • Keine Inhaltsstoffe auf Basis der Erdölchemie (Parabene, Paraffine, PEG etc.).
  • Keine synthetischen Duftstoffe und Farbstoffe.
  • Keine Silikone.
  • Keine Rohstoffe, die aus toten Tieren gewonnen wurden (z.B. Fette, tierisches Kollagen oder Frischzellen).

Verarbeitungsmethoden

  • Nur sanfte Herstellungsmethoden sind erlaubt. – Neben den physikalischen Verfahren einschließlich der Extraktion sind enzymatische und mikrobiologische Verfahren, wie sie in der Natur vorkommen, erlaubt.
  • Nanotechnologie ist nicht verboten.
  • Radioaktive Bestrahlung ist verboten. − Anwendungsbeispiel: Keimabtötung der Endprodukte sowie der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffen.
  • Weder bei der Herstellung noch bei der Entwicklung oder Prüfung der Endprodukte dürfen Tierversuche durchgeführt oder in Auftrag gegeben werden.
    Rohstoffe, die vor dem 01.01.1988 noch nicht im Markt vorhanden waren, dürfen nur dann verwendet werden, wenn sie nicht im Tierversuch getestet worden sind. Davon ausgenommen sind Rohstoffe, die nach dem 01.01.1998 von Dritten getestet wurden.

Der BDIH-Standard ist in 3 Qualitätsstufen erhältlich

Biokosmetik (»Bio« im Produktnamen)

  • Mindestens 95 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe müssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und/oder kontrollierter Wildsammlung stammen.
  • BDIH-Biokosmetik ist an dem Wort »Bio« im Produktnamen des zertifizierten Produktes erkennbar.

Naturkosmetik mit Bioanteil

  • Es ist kein Bio-Mindestanteil an pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffen vorgeschrieben, der aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und/oder kontrollierter Wildsammlung stammen muss.
  • Bei Bio-Auslobung des Produktes muss der Bio-Anteil des Gesamtprodukts angegeben werden.
  • Pflanzliche Rohstoffe müssen aus zertifiziertem ökologischem Ausgangsmaterial stammen, wenn es sich um eine der 15 Pflanzen handelt, die in Anlage 1 der BDIH-Richtlinie aufgelistet sind.

Naturkosmetik 

  • Es ist kein Bio-Mindestanteil an pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffen vorgeschrieben.
  • Pflanzliche Rohstoffe müssen aus zertifiziertem ökologischem Ausgangsmaterial stammen, wenn es sich um eine der 15 Pflanzen handelt, die in Anlage 1 der BDIH-Richtlinie aufgelistet sind.
  • Welche der Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen, ist anhand des Sternchens * hinter den jeweiligen Bestandteilen erkennbar.

 

Das internationale BDIH-Siegel

bdih internationalUm das BDIH-Siegel und dessen Kriterien international zu verankern, hat der BDIH die International Organic and Natural Cosmetics Corporation (IONC GmbH) gegründet. Ihre Aufgabe ist es, die weltweite Kontrolle von Kosmetika nach BDIH-Standard zu organisieren. Die englische Version des BDIH-Siegels kann seither zur weltweit einheitlichen Kennzeichnung für kontrollierte Naturkosmetik verwendet werden.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Website der IONC GmbH.
Zur Webseite des BDIH

Kontrollierte Natur-Kosmetik (BDIH) –  Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen (BDIH)

bdih siegel

Der BDIH-Standard wurde im Jahr 2001 vom Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen für Arzneimittel, Reformwaren, Nahrungsergänzungsmittel und kosmetische Mittel e.V. (BDIH) als deutsches Siegel für kontrollierte Naturkosmetik eingeführt. Es ist hierzulande weit verbreitet.

Greensurance®-Meinung: Zum Schutz der Umwelt empfiehlt Greensurance® echte Biokosmetik. Bevorzugen Sie daher die höchste Qualitätsstufe des BDIH-Siegels (Biokosmetik). Diese erkennen Sie an der Kombination des BDIH-Siegels mit dem Wort »Bio« im Produktnamen. Beachten Sie allerdings, dass Grüne Gentechnik und Nanotechnologie nicht verboten sind.

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Vergabekriterien nach BDIH-Siegels

Inhaltsstoffe

  • 100 % natürliche Inhaltsstoffe
  • 15 ausgewählte pflanzliche Rohstoffe müssen aus zertifiziertem ökologischem Ausgangsmaterial stammen, wenn Sie im Produkt enthalten sind (Anlage 1 der BDIH-Richtlinie).
  • Genetisch veränderte Inhaltsstoffe sind möglich. Die Inhaltsstoffe, die garantiert nicht gentechnisch verändert sind, erkennen Sie am Sternchen * für Zutaten aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft nach EU-Öko-Verordnung.
  • Keine Inhaltsstoffe auf Basis der Erdölchemie (Parabene, Paraffine, PEG etc.).
  • Keine synthetischen Duftstoffe und Farbstoffe.
  • Keine Silikone.
  • Keine Rohstoffe, die aus toten Tieren gewonnen wurden (z.B. Fette, tierisches Kollagen oder Frischzellen).

Verarbeitungsmethoden

  • Nur sanfte Herstellungsmethoden sind erlaubt. – Neben den physikalischen Verfahren einschließlich der Extraktion sind enzymatische und mikrobiologische Verfahren, wie sie in der Natur vorkommen, erlaubt.
  • Nanotechnologie ist nicht verboten.
  • Radioaktive Bestrahlung ist verboten. − Anwendungsbeispiel: Keimabtötung der Endprodukte sowie der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffen.
  • Weder bei der Herstellung noch bei der Entwicklung oder Prüfung der Endprodukte dürfen Tierversuche durchgeführt oder in Auftrag gegeben werden.
    Rohstoffe, die vor dem 01.01.1988 noch nicht im Markt vorhanden waren, dürfen nur dann verwendet werden, wenn sie nicht im Tierversuch getestet worden sind. Davon ausgenommen sind Rohstoffe, die nach dem 01.01.1998 von Dritten getestet wurden.

Der BDIH-Standard ist in 3 Qualitätsstufen erhältlich

Biokosmetik (»Bio« im Produktnamen)

  • Mindestens 95 % der pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffe müssen aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und/oder kontrollierter Wildsammlung stammen.
  • BDIH-Biokosmetik ist an dem Wort »Bio« im Produktnamen des zertifizierten Produktes erkennbar.

Naturkosmetik mit Bioanteil

  • Es ist kein Bio-Mindestanteil an pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffen vorgeschrieben, der aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft und/oder kontrollierter Wildsammlung stammen muss.
  • Bei Bio-Auslobung des Produktes muss der Bio-Anteil des Gesamtprodukts angegeben werden.
  • Pflanzliche Rohstoffe müssen aus zertifiziertem ökologischem Ausgangsmaterial stammen, wenn es sich um eine der 15 Pflanzen handelt, die in Anlage 1 der BDIH-Richtlinie aufgelistet sind.

Naturkosmetik 

  • Es ist kein Bio-Mindestanteil an pflanzlichen und tierischen Inhaltsstoffen vorgeschrieben.
  • Pflanzliche Rohstoffe müssen aus zertifiziertem ökologischem Ausgangsmaterial stammen, wenn es sich um eine der 15 Pflanzen handelt, die in Anlage 1 der BDIH-Richtlinie aufgelistet sind.
  • Welche der Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen, ist anhand des Sternchens * hinter den jeweiligen Bestandteilen erkennbar.

 

Das internationale BDIH-Siegel

bdih internationalUm das BDIH-Siegel und dessen Kriterien international zu verankern, hat der BDIH die International Organic and Natural Cosmetics Corporation (IONC GmbH) gegründet. Ihre Aufgabe ist es, die weltweite Kontrolle von Kosmetika nach BDIH-Standard zu organisieren. Die englische Version des BDIH-Siegels kann seither zur weltweit einheitlichen Kennzeichnung für kontrollierte Naturkosmetik verwendet werden.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Website der IONC GmbH.
Zur Webseite des BDIH

EcoControl − EcoControl Inspektions- und Zertifizierungsstelle für ökologische Produkte und Qualitätssicherungs-Systeme im Non-Food Bereich

EcoControl

Das Siegel EcoControl ist kein Bio-Siegel, da EcoControl keinen eigenen Kosmetik-Standard entwickelt hat. EcoControl ist eine reine Zertifizierungsstelle, die unter anderem Natur- und Biokosmetik sowie einzelne Rohstoffe zertifiziert.

Folglich bescheinigt das EcoControl-Siegel nicht, ob es sich um Natur- oder Biokosmetik handelt. Das Siegel zeigt lediglich an, dass dieses Produkt durch die EcoControl Inspektions- und Zertifizierungsstelle kontrolliert bzw. zertifiziert wurde. Nach welchen Kriterien das Produkt untersucht wurde, erfahren Sie anhand des jeweiligen zusätzlich aufgedruckten Kosmetik-Siegels.

Greensurance®-Meinung: Das EcoControl-Siegel kennzeichnet, dass das jeweilige Kosmetikprodukt kontrolliert wurde. Ob es sich um kontrollierte Natur- oder Biokosmetik handelt, erfahren Sie anhand zusätzlich aufgedruckter Kosmetik-Siegel

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EcoControl zertifiziert und/oder kontrolliert folgende Kosmetik-Siegel

  • Demeter*
  • NaTrue-Standard
  • COSMOS*
  • NSF / ANSI 305:
    Der Standard für Biokosmetik in den USA.
  • ICADA:
    Ein Natur- und Biokosmetik-Standard mit optionaler Aussage bezüglich des Bio-Anteils.
  • Natura Cosmetic Standard (NCS):
    Ein Standard ohne Prozentangabe des Biostandards, ohne Verband im Hintergrund und ohne Labelnutzungsgebühren.

(*) wird durch EcoControl kontrolliert; Die Zertifizierungsentscheidung wird durch Partner durchgeführt.

Anmerkung: Außer dem Demeter-Standard erlauben alle Standards mehr oder weniger dieselben Inhaltsstoffe

Ist EcoControl eine staatlich anerkannte Zertifizierungsstelle?

Staatlich anerkannte Öko-Kontrollstellen führen die Bio-Zertifizierungen im Lebensmittel-Bereich durch.
Da kosmetische Inhaltsstoffe nicht unter die Lebensmittel-Öko-Verordnung (EU-Öko-Verordnung) fallen, kann EcoControl für den Bereich der Kosmetik von Amts wegen nicht staatlich zugelassen werden. Dies betrifft EcoControl gleichermaßen wie alle anderen Zertifizierungsstellen für Natur- und Biokosmetik, z.B. EcoCert.

 

Zur Webseite von EcoControl

44a-74492998Tierfreundliche Kosmetik schhließt Tierversuche für Kosmetikbestandteile aus. Da die Europäische Union im Jahr 2013 Tierversuche für Kosmetika verboten hat, sind alle angebotenen Pflegeprodukte in Europa tierversuchsfrei. Um dennoch Produkte mit Inhaltsstoffen aus artgerechter Tierhaltung zu erhalten, beachten Sie die Siegel der Biokosmetik.

Möchten Sie zu 100 % tierfreundliche Kosmetik, dann bevorzugen Sie vegane Kosmetik. Diese Produkte enthalten keinerlei tierische Substanzen und werden nicht mithilfe tierischer Stoffe hergestellt.

Meist tragen die Produkte als Erkennungszeichen das Siegel der Veganblume. Ebenfalls ein Kennzeichen für vegane Kosmetik ist der Schriftzug »vegan« auf der Produktverpackung. Unter Umständen lassen sich einzelne Marken nicht mit der Veganblume zertifizieren. Dies hat − vor allem bei kleineren Produzenten − zumeist finanzielle Gründe, da für jede Zertifizierung Lizenzgebühren zu zahlen sind.

»Warum Vegan?«

Wenn Sie sich fragen »Warum Vegan?«, dann werfen Sie einen Blick in diesen anschaulichen Kurzfilm!

Veganblume − The Vegan Society

Im Jahr 1944 hat die Vegan Society aus Großbritannien das Wort »vegan« geschaffen. Ihr Standard der Veganblume kennzeichnet vegane Produkte und ist international gültig und etabliert.
Vegane Produkte sind in allen Lebensbereichen anzutreffen − von Lebensmitteln, Wasch- und Reinigungsmitteln über Kleidung bis hin zur Kosmetik. Auch Gaststätten und Hotels werden von der Vegan Society zertifiziert.

Grundsätzlich nehmen wir nur Bio-Produkte in unser Sortiment auf, die von einer Mehrzahl unserer Kundinnen und Kunden nachgefragt werden […].
Aldi Süd (FAQ 01.02.2013)

Greensurance®-Meinung: Greensurance® empfiehlt die Veganblume, als Siegel für rein pflanzliche Produkte, die ohne tierische Hilfsmittel hergestellt wurden. Mit dem Kauf veganer Produkte verhindern Sie auf einfachste Weise Tierleid und unnötige Umweltverschmutzung. Bevorzugen Sie besonders vegane Produkte mit zusätzlichem Bio-Siegel.

GutBio – Aldi Nord

Die Eigenmakre GutBio kennzeichnet Bio-Lebensmittel in den Märkten des Unternehmen Aldi Nord. Die Bio-Lebensmittel erfüllen den Standard des EU-Bio-Siegels.
Informieren Sie sich hier über die detaillierten Bio-Kriterien des EU-Bio-Siegels.

Greensurance®-Meinung: Gut Bio kennzeichnet Bio-Lebensmittel, die die Kriterien des EU-Bio-Siegels erfüllen. Unterstützen Sie die ökologische Landwirtschaft und den Schutz der Umwelt durch den Einkauf von Bio-Lebensmitteln. Bevorzugen Sie lieber noch Bio-Lebensmittel der Öko-Anbauverbände.

AldiNord GutBio_Schnitt