Primärenergiefaktor

Dieser besagt, wie viel Energie wir zur Herstellung der betrachteten Energieform aufwenden müssen im Verhältnis zur Endenergie, die bei uns ankommt. Der (nicht erneuerbare) Energieaufwand für die Herstellung und den Transport einer bestimmten Energieform wird in die Berechnung einbezogen. Beispiel Strom: der Primärenergiefaktor ist im Laufe der letzten Jahre von 3,0 auf aktuell 2,6 gesunken,…

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RECS-Zertifikate

Mit der Einführung des RECS (engl. Renewable Energy Certificate System), auch RECS-System genannt, des Zertifikatssystems für erneuerbare Energien, wurde in 15 europäischen Ländern im Jahr 2002 ein Markt für den Handel von Grünstromzertifikaten (engl. Renewable Energy Certificates (RECs), Green tags, Renewable Energy Credits, oder Tradable Renewable Certificates (TRCs) geschaffen. Die im Endverbrauchermarkt bestehende faktische Gleichstellung…

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Recycling von Aluminium

Die Eigenschaften von Aluminium gehen durch seine Nutzung nicht verloren, der hohe Metallwert bleibt erhalten, so dass Aluminium beliebig oft und ohne Qualitätsverlust recycelt werden kann. Zudem ist es wesentlich energieaufwendiger Primär-Aluminium durch Aufschluss von Bauxit und Synthese zu Aluminiumoxid mit anschließender Schmelzflusselektrolyse zu gewinnen, als reines Aluminium einzuschmelzen (Schmelzpunkt 660 °C). Der Energieverbrauch für…

Recycling von Kunststoffen

Bei der Wiederverwertung von Plastik unterscheidet man zwischen drei Arten: die energetische, die rohstoffliche und die werkstoffliche Verwertung. Bei der werkstofflichen Verwertung werden aus Altkunststoffen neue Kunststoffprodukte hergestellt. Dies ist nur bei sortenreinen und sauberen Industrieabfällen möglich. Zur rohstofflichen Verwertung werden die Altkunststoffe in chemischen Prozessen in ihre petrochemischen Ausgangsstoffen (Öl, Gas) aufgespalten. Daraus können…

Recycling von Papier

Papier lässt sich sehr gut und effizient recyceln. Im Vergleich zur Herstellung von Frischfaserpapier aus Holz beträgt bei der Produktion von Recyclingpapier der Energieaufwand nur etwa 30%, der Wasserbrauch 15% und die Gewässerbelastung 5%. Altpapier wird heute in vielen Bereichen eingesetzt, z.B. für Zeitungspapier, Hygienepapier oder Kopierpapier. Zeitungspapier und Kartonagen bestehen bereits meist zu 100%…

Regelungstechnik (Heizung)

Heizungsanlagen mit Wasser als Wärmeträger müssen mit automatischer Regelungstechnik in den einzelnen Räumen ausgestattet sein. Nach EnEV 2009 sind in Zentralheizungsanlagen Umwälzpumpen mit mehr als 25 Kilowatt Nennleistung so auszustatten, dass sich die elektrische Leistungsaufnahme dem betriebsbedingten Förderbedarf selbsttätig in mindestens drei Stufen anpassen lässt, soweit für die Heizkessel keine sicherheitstechnischen Bedenken entgegenstehen. Zirkulationspumpen in…

Regenwasser

Trinkwasser ist ein kostbares Gut. Mit einer Regentonne sammeln Sie wertvolles Brauchwasser. Auch Ihre Pflanzen werden es Ihnen danken, denn sie vertragen weiches Regenwasser viel besser als kalkhaltiges Trinkwasser.

Smart Grid

(engl. für Intelligentes Stromnetz) Während Stromnetze mit zentraler Stromerzeugung bislang dominieren, geht der Trend zu dezentralen Erzeugungsanlagen, sowohl aus fossiler Primärenergie durch kleine KWK-Anlagen, als auch aus erneuerbaren Quellen wie Photovoltaikanlagen, Windkraftanlagen und Biogasanlagen. Dies führt zu einer wesentlich komplexeren Struktur, primär im Bereich der Lastregelung und zur Aufrechterhaltung der Netzstabilität. All dies wird unter…

Smart Meter

(engl. für Intelligenter Zähler) Die Zukunft liegt in der dezentralen Stromgewinnung und -versorgung. Biomasse-Blockheizkraftwerke sowie Wind-, Wasser- und Sonnenkraft produzieren Strom für den Eigenverbrauch und speisen Überschüsse in das Stromverbundnetz ein. Dabei ist eine große Schwankungsbreite in der Stromproduktion gegeben, welche durch ein intelligentes Stromnetz (Smart Grid) gemanagt werden muss. Zu diesem intelligenten Stromnetz gehören…